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Markt für FFP2-Masken: Diese Statistiken zeigen die Entwicklung

Schutzmasken gab es, vor allem im medizinischen Kontext, schon immer. Dennoch zeigen Statistiken eine klare Entwicklung: Im letzten Jahr hat der Markt durch die Corona-Pandemie einen regelrechten Boom erlebt. In diesem Beitrag tragen wir Statistiken zusammen, die diese Entwicklung dokumentieren, die der Markt für FFP2-Masken im Jahr 2020 erlebt hat.

FFP2 Masken Markt Entwicklung Statistik

 

Im europaweiten Vergleich belegt Deutschland als bevölkerungsreichstes Land der EU den ersten Rang unter den Abnehmern von FFP2-Masken und OP-Masken aus dem chinesischen Markt. Denn die Importe von FFP2-Masken beziehungsweise OP-Masken nach Deutschland erreichen im Vergleich mit den übrigen EU-Staaten den größten Umfang. Dennoch hat das Land Luxemburg im ersten Halbjahr 2020 mit 121 Euro pro Person am meisten Geld für Masken ausgegeben hat. In Deutschland betrugen die Kosten laut den Statistiken des Instituts der deutschen Wirtschaft pro Kopf 53 Euro.

Welche EU-Länder am meisten Geld für Masken ausgeben
EU-Länder nach Ausgaben je Einwohner für importierte Coronoa-Schutzmasken im 1. HJ 2020

FFP2-Masken Ausgaben

Quelle: iwd, Eurostat

China als Hauptproduzent von FFP2-Masken

Besonders auffällig ist auf dem deutschen Markt für FFP2-Masken der Hauptproduktionsort. Denn das ist nicht Deutschland, sondern China. Statistiken des Statistischen Bundesamts (Destatis) belegen, dass Importe von Masken 2020 einen Warenwert von etwa sechs Milliarden Euro erreichten. Mit Abstand der größte Teil der Importe stammte aus der Volksrepublik China. Der Beginn dieser Entwicklung liegt schon lange zurück. Bereits im April und Mai 2020 kamen Masken im Wert von 3,5 Milliarden Euro von China nach Deutschland, im Juni und Juli war es Schutzausrüstung für etwa 1,4 Milliarden Euro. Aufgrund dieser Entwicklung auf dem Markt für Masken sind die Importe der Warengruppe Textilien ohne Bekleidung von 11,1 Milliarden Euro (2019) auf 16,6 Milliarden Euro (2020) gestiegen. Des Weiteren zeigen die Statistiken des Bundesamts, dass die Importzahlen aus der Volksrepublik auch in diesem Jahr auf einem hohen Niveau bleiben. Eine negative Entwicklung der Statistiken ist insbesondere bei den Stückzahlen der Importe nicht zu beobachten. So wurden im Januar bereits 1,4 Milliarden Masken im Rahmen der Importe in den deutschen Markt gebracht. Der Warenwert beträgt dabei insgesamt 186,7 Millionen Euro. 94 Prozent dieser Importe haben ihren Ursprung im chinesischen Markt. Insgesamt hat China 2020 mehr als 220 Milliarden Gesichtsmasken exportiert.

Importe durch heimische FFP2-Masken-Produktion minimieren

Damit Deutschland unabhängiger von teilweise problematischen FFP2-Masken aus dem chinesischen Markt wird, hat die Bundesregierung im vergangenen April beschlossen, deutsche Unternehmen bei der Herstellung von Masken zu fördern. Es wurde ein Förderprogramm entwickelt, das Investitionen für den Auf- und Ausbau der Produktion von OP-Masken oder FFP2-Masken unterstützen sollte. Abgerufen wurden die Gelder, aber dennoch zeigt die Entwicklung, dass der deutsche Markt weiterhin massenhaft mit FFP2-Masken aus China geflutet ist. Diese Entwicklung hat unter anderem den Grund, dass einige deutsche Hersteller ihre FFP2-Masken nicht wie geplant an die Bundesregierung verkaufen konnten.

Woran liegt das? Ganz einfach, die Produktion von FFP2-Masken in China ist viel günstiger als in Deutschland. Der Preis einer chinesischen FFP2-Maske deckt für einige Hersteller gerade einmal den Preis für die Rohstoffkosten einer in Deutschland produzierten FFP2-Maske. Zwar kosten in Deutschland hergestellte FFP2-Masken – etwa die im Onlineshop von Sentias für Gesundheitseinrichtungen – inzwischen deutlich unter einem Euro. Durch Großbestellungen kann der Stückpreis weiter gesenkt werden. Doch oft sind FFP2-Masken auch China dennoch günstiger. Deshalb greifen auch Apotheken, Kliniken, Arztpraxen und andere Gesundheitseinrichtungen, die eigentlich auf Qualitätsware „made in Germany“ setzen sollten, mitunter zu Billigangeboten, den deutschen Markt als Importe erreichen. Die Statistiken können diese Entwicklung klar dokumentieren.

Preisschwankungen sichern Apotheken Gewinne

Während internationale Statistiken zur Produktion von FFP2-Masken die Rolle chinesischer Hersteller unterstreichen, gibt es auch in Deutschland viele Profiteure. Wegen der Gutscheine für FFP2-Masken, die ab Dezember von der Bundesregierung verteilt wurden, zählen dazu insbesondere Apotheken, die als Annahmestelle der Coupons bestimmt wurden. Anfang 2021 gaben Apotheken weitere kostenfreie oder vergünstigte Masken gegen Coupons aus. Weil jede abgegebene FFP2-Maske mit sechs Euro vergütet wurde, ergeben sich in den Statistiken Gesamtkosten von rund 2,5 Milliarden Euro, die zu weiten Teilen einen zusätzlichen Umsatz für Apotheken darstellen. Wegen dieser Entwicklung war die Verteilung politisch nicht unumstritten. Erst am 15. April endete die Aktion.

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